Nicht jeder besitzt ein Stativ, doch Bücherstapel, ein umgedrehter Hocker oder eine stabile Fensterbank liefern ähnliche Stabilität. Wichtig ist, dass die Linse ungefähr auf Hüft- bis Brusthöhe bleibt und nicht kippt. Sichere das Smartphone mit Gummiband, prüfe Wasserwaage-Apps, markiere den Standort. Konstanz macht Analysen zuverlässig und verschafft dir Ruhe während intensiver Sequenzen.
Seitliches, weiches Licht betont Konturen, ohne harte Schatten zu werfen. Positioniere Lichtquelle oder Fenster etwa im 45-Grad-Winkel zur Matte, vermeide Gegenlicht, und halte Helligkeit über die Einheit konstant. So bleiben Linien an Knien, Sprunggelenken und Schultern klar erkennbar. Ein dünner Vorhang kann blenden, Streifenmuster vermeiden Moiré. Kleine Maßnahmen erzeugen eine professionelle Anmutung.
Auch im kleinsten Zimmer gelingen klare Einstellungen. Räume den Vordergrund, richte die Matte diagonal, um Tiefe zu gewinnen, und stelle die Kamera so, dass die gesamte Pose ohne abgeschnittene Hände oder Füße sichtbar bleibt. Nutze Weitwinkel sparsam, sonst verzerrt er Proportionen. Wiederholbare Markierungen auf Boden und Stativ helfen, beständige Ergebnisse zu sichern.





